Flammspritzstrahl, Drahtflammspritzen mit Molybdaen

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Carbid Beschichtung

Verbindungen aus Kohlenstoff mit Metallen werden als Carbid bezeichnet. Carbid der Hartmetalle, wie zum Beispiel Wolfram oder Chrom eignen sich aufgrund ihrer Härte optimal als Verschleißschutzbeschichtung. Geschützt durch einen Mantel aus anderen Stoffen können diese Carbid mittels HVOF (High Velocity Oxygen Fuel) Pulverspritzverfahren auf diverse Substrate aufgetragen werden. Schon geringe Schichtdicken reichen, um hohe Widerstände gegen Korrosion, Gleitverschleiß, Oxidation oder Erosion zu erhalten. Die Schichten widerstehen dauerhaft Temperaturen von ca. 900°C, haben eine Härte von bis zu 1400 Hv10, und erreichen Rautiefen um Ra3µm ohne Nachbearbeitung.

Oberfläche eines Prägestempels durch Beschichtung gehärtet
Abgebildet ist ein Prägestempel links ohne, rechts mit einer Beschichtung aus Chromcarbid. Die feine Struktur der Prägung
wurde durch die aufgebrachte Schicht nicht verändert, die Standzeit des Stempels verdreifachte sich.

Schliffbild einer gespritzten Chromcarbidschicht Mikroskopierte Carbidkristalle. mikroskopierte Carbidkristalle
Bei den Spritzpulvern unterscheidet man hauptsächlich zwischen Wolframcarbid und Chromcarbid. Durch Zugabe von verschiedenen Metallen können die unterschiedlichsten Eigenschaften erreicht werden.


Eigenschaften:

  • Härte von bis zu 1400 hv10
  • Oberfläche bis Ra 3µm
  • Oxidationsbeständig bis 900°C
  • Korrosionsbeständig auch in korrosiven Lösungen
  • Hoher Gleitverschleisswiderstand
  • Beständig gegen Erosion, Kavitation, und Abrasion